Die Angst vor Spritzen nimmt mit jeder Behandlung ab

Düsseldorf, 22.03. 2010 – Schwitzige Hände, weiche Knie, Herzrasen – das sind die typischen Symptome der Trypanophobie, der sogenannten Spritzenangst. Auch vor Faltenbehandlungen mit beispielsweise Botulinumtoxin und Fillern zögern viele aus Angst vor der Spritze, obwohl minimal-invasive Eingriffe immer beliebter werden, um Alterserscheinungen zu behandeln.   Frauen sind hier eher bereit, ihre Angst zu überwinden als Männer. „In diesem Falle ist Angst unbegründet“, sagt Dr. Gerhard Sattler, Präsident der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD). „Denn die Kanülen der neuesten Botulinumtoxin-Spritzen sind äußerst fein – eine der feinsten verfügbaren Nadeln in der Medizin überhaupt. Und da die Einstiche sehr oberflächlich sind, sind sie für den Patienten kaum spürbar.“ GÄCD-Experten empfehlen trypanophobischen Patienten, sich auf die Arztwahl zu konzentrieren. „Erfahrene Ärzte können auf die jeweiligen Befindlichkeiten des Patienten eingehen“, so Dr. Gerhard Sattler.

Frauen leiden anders als Männer
Fast siebzig Prozent der deutschen Bevölkerung gibt an, sich vor Spritzen zu fürchten. Vor allem Männer scheuen den Kontrollverlust und geben sich ungern in die Hände eines Arztes. Das weibliche Nervensystem hingegen ist aufgrund der höheren Empfindlichkeit der Frau eher an Schmerzen gewöhnt, so dass sie sich weniger auf das Allgemeinbefinden auswirken. „Die Angst vor der ersten Behandlung ist am stärksten“ beobachtet Dr. Gerhard Sattler, „jede weitere Behandlung wird als weniger brisant empfunden. Männer wie Frauen beschreiben das Einstichgefühl als leichten Piekser.“ Für besonders schmerzempfindliche Patienten gibt es Abhilfe: die Haut kann vor der Injektion gut gekühlt oder mit einem Lokalanästhetikum betäubt werden.    

Fokus auf Arzt und Behandlungsergebnisse
Die Angst vor der BTX-Spritze vermindert sich auch mit der Wahl des Arztes, dessen Erfahrung und Ausbildung wichtig für das Behandlungsergebnis und für das Vertrauen des Patienten ist. „Daher sollten sich Patienten vor einem Eingriff bei den entsprechenden Fachverbänden nach einem geeigneten Spezialisten umsehen“, so Dr. Gerhard Sattler (siehe www.gacd.de). Erfahrene Ärzte ermöglichen mit standardisierten Injektionstechniken sichere und maßgeschneiderte Botulinumtoxin-Behandlungen, die perfekt auf die Patientenwünsche abgestimmt sind. „Denn während Männer gerne einige Falten zurück behalten möchten, bevorzugen Frauen junge, glatte Gesichter“, so die Erfahrung Dr. Gerhard Sattlers.

GÄCD: Größter interdisziplinärer Fachverband für Ästhetische Chirurgie in Deutschland
Die GÄCD vereint zurzeit ca. 450 Mitglieder als einziger Fachverband für die einzelnen Indikationen in der Ästhetischen Chirurgie die jeweiligen Fachärzte unter ihrem Dach. Dabei handelt es sich um folgende Fachbereiche mit Spezialisierung auf Ästhetische Chirurgie innerhalb ihrer jeweiligen Fachgebiete: Augenheilkunde, Chirurgie, Dermatologie, Gynäkologie, HNO-Heilkunde mit Zusatzbezeichnung Plastische und Ästhetische Operationen, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie mit Zusatzbezeichnung Plastische und Ästhetische Operationen sowie Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die verschiedenen Facharztgruppen bleiben dabei auf ihr Fachgebiet beschränkt, mit klarer Definition, welche ästhetischen Eingriffe in welche der einzelnen Facharztgruppen gehört.
Weitere Infos unter: www.gacd.de, Infotelefon: 06196/ 652492


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