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Mehr Durchblick bei Schönheitsoperationen

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie fordert den Patienten-Pass

Krefeld, 16. Oktober 2001 - Das Angebot an Schönheitsoperationen ist vielfältig. Bei einigen Operationen, wie Faltenbehandlungen im Gesicht und Brustvergrößerungen, ist der Einsatz von Fremdmaterialien gefragt. Sojaölkissen, Silikon, Goretex und Collagen sind nur eine kleine Auswahl an möglichen Implantaten für Gesicht, Haut und Brust. Damit nachbehandelnde Ärzte und Patienten den Überblick über die vorgenommenen Eingriffe und verwendeten Materialien behalten, fordert die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie den Patienten-Pass. "Der Patienten-Pass ist eine unkomplizierte Lösung, die mehr Transparenz für Ärzte und Patienten garantiert", sagt Professor Dr. Heinz Bull, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie. "Vergleichbar mit einem Impfpass sollen in dem Patienten-Pass übersichtlich bereits vorgenommene Behandlungen, verwendete Implantate und Materialien sowie Chargennummern vermerkt werden. Das ist ein Stück Mehr-Information zum Wohl des Patienten. Denn die Kenntnis dieser Daten ist ausschlaggebend für bevorstehende Folge-Behandlungen oder bei einsetzenden Komplikationen."

Der Patienten-Pass für mehr Sicherheit

Ähnlich wie ein Impfpass soll der neue Patienten-Pass aussehen, den die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie mit ihren rund 350 Mitgliedern bis Ende des Jahres verpflichtend einführen will. Patientendaten werden einfach abgelesen und liegen dem behandelnden Arzt schnell vor. Neben allgemeinen Angaben zum Gesundheitszustand des Patienten, führt der Pass ausgeführte Behandlungen, eingesetzte Implantate, verwendete Materialien und eventuell verabreichte Medikation auf. Auch bereits durchgeführte Allergietests und deren Ergebnisse können hier erfasst werden. Weist ein Patient zum Beispiel allergische Reaktionen auf Collagen vor, kann der nachbehandelnde Arzt dieses Material, das gerne zum Faltenunterspritzen benutzt wird, für weitere Behandlungen ohne aufwändige Untersuchungen von vornherein ausschließen.

Qualitätssicherung

Die Einführung des Patienten-Passes bis zum Jahresende ist ein weiterer Schritt der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie in Richtung Qualitätssicherung. Die Bescheinigung für Patienten wird für alle Mitglieder der Gesellschaft bindend sein. Schließlich steht vor allem das Wohl der Patienten im Vordergrund. Denn oft kann sich der Patient selbst nicht mehr an Einzelheiten eines bereits vorgenommenen Eingriffs erinnern. Der Pass ist im Dschungel der angebotenen Behandlungsmethoden und bei der Vielfalt von Fremdmaterialien eine unkomplizierte Hilfe, die dem Patienten individuell abgestimmte Folge-Behandlungen ermöglichen und dem Arzt einen sinnvollen Überblick bietet, denn anhand des Passes kann er ersehen, wann er welches Material wie verwendet hat.

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