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Horrormaske nach Facelift!

Vielen der angeblichen Experten in Sachen Schönheit fehlt die notwendige Qualifikation

Krefeld, 21. Februar 2001 - Das Facelift gehört hierzulande zu den häufigsten ästhetischen Eingriffen. Doch viel zu viele Menschen geraten auf der Suche nach dem vermeintlichen Experten im Dschungel der sogenannten Schönheitschirurgen an einen Scharlatan, dem die notwendige Qualifikation fehlt. Die Opfer falscher Schönheitsexperten sind oft lebenslang entstellt, die psychischen und gesundheitlichen Folgen verheerend. Bei einem Facelift handelt es sich um eine große Operation, die - wie jeder chirurgische Eingriff - mit Risiken verbunden ist und unbedingt in die Hände eines Spezialisten gehört. Nur ein erfahrener Chirurg, der eine entsprechende Facharztausbildung absolviert hat, ist in der Lage, die Risiken und das zu erwartende kosmetische Ergebnis für jeden Patienten individuell einzuschätzen und den komplexen chirurgischen Eingriff vorzunehmen. Um die Scharlatane unter den Schönheitschirurgen herauszufiltern, setzt die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie jetzt eine Qualitätssicherungskommission ein, die die Experten in der ästhetischen Chirurgie nach standardisierten Kriterien überprüft.

Ein Facelift gehört nur in die Hände eines ausgebildeten Chirurgen

"Menschen, die sich zu einem Facelift entschließen, sollten den Arzt ihrer Wahl immer nach seiner Ausbildung befragen. Obwohl jeder ästhetisch-chirurgische Eingriff in die Hände eines ausgebildeten und erfahrenen Fach-Chirurgen gehört, greift auch so mancher Internist oder Gynäkologe zum Skalpell, um abgesunkene oder erschlaffte Gesichtspartien zu straffen", warnt Prof. Heinz Bull, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie. Tatsächlich darf sich jeder anerkannte Arzt Schönheitschirurg nennen und an Gesichtern und Körpern "herumschneiden", auch wenn er keinerlei chirurgische Ausbildung besitzt - mit fatalem Ausgang für viele Menschen, die danach regelrecht entstellt sind. Für die Opfer falscher Experten folgen zudem oft monatelange Schadensersatz- und Schmerzensgeldprozesse mit ungewissem Ausgang. Um endlich eine zertifizierte ästhetische Chirurgie zu schaffen, die Menschen die Suche nach dem richtigen Experten für ihr individuelles Schönheitsproblem erleichtert, überprüft die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie ihre Mitglieder jetzt nach strengen Qualitätsstandards. Mitglieder, die die Kriterien nicht erfüllen, werden ausgeschlossen, Neuinteressenten gar nicht erst aufgenommen.

Facelift - Ein komplexer chirurgischer Vorgang

Jedem Facelift muss eine komplexe Analyse der Haut und der darunterliegenden Gewebe mit Fett und Muskeln vorausgehen, um Ursache und Ausmaß der erschlafften und herabgesunkenen Gesichtspartien exakt zu diagnostizieren. Je nach Ergebnis kann es sich dabei herausstellen, dass ein anderes Verfahren geeigneter ist oder das Facelift mit einem Stirnlifting oder einer Augenlidkorrektur kombiniert werden muss, um ein optimales ästhetisches Ergebnis zu erzielen. Es reicht nicht aus, nur die Haut zu straffen oder zu verkürzen. Vielmehr kommt es durch die reine Hautstraffung meist zu starren und maskenhaften Gesichtszügen, deshalb ist der Ausdruck Gesichtsstraffung oder Gesichtsspannung für ein korrekt ausgeführtes Facelifting auch falsch. Um das Gesicht wieder frisch, jugendlich und vor allem auch unoperiert, ohne Veränderung der Mimik, des Lachens und des gesamten Gesichtsausdruckes erscheinen zu lassen, müssen in der Regel neben den erschlafften Bereichen der Haut auch die darunterliegenden Gewebe einzeln oder nacheinander neu positioniert werden. Dies geschieht durch die Korrektur der tieferen Schichten, des sogenannten SMAS, einer dünnen, zarten Bindegewebsmuskelschicht.

"Um ein ästhetisch und medizinisch optimales Ergebnis zu erzielen, darf ein solch komplexer chirurgischer Vorgang wie das Facelift, nur von einem ausgebildeten, erfahrenen Fach-Chirurgen durchgeführt werden", fordert Prof. Bull.

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