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Fotos sagen mehr als 1000 Worte

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie begrüßt Gerichtsurteil, welches Vorher-Nachher-Bilder in der Ästhetischen Chirurgie erlaubt

Krefeld, 26. Juli 2001 - Positiv hat die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie das Urteil des Oberlandesgerichts München aufgenommen, das den Einsatz von Vorher-Nachher-Fotografien zur Patienteninformation erlaubt. "Für Ästhetisch-Plastische Chirurgen ist der Einsatz des Bildmaterials ein wichtiges Hilfsmittel, denn anhand solcher Fotos kann der Arzt dem Patienten Möglichkeiten und zu erwartendes Ergebnis eines ästhetisch-plastischen Eingriffes anschaulich machen," erläutert Prof. Dr. Heinz Bull, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie.

Fotos als Instrument

Das Oberlandesgericht (28.6.01 Aktz. 29 U 2210/01) stimmte in dem Präzedenzfall mit dem beklagten Mediziner überein, dass Vorher-Nachher-Fotografien nur dann unter den Anwendungsbereich des Heilmittelwerbegesetztes fallen, wenn sie sich auf die Behandlung von kranken Menschen beziehen, dies ist jedoch bei kosmetischen Operationen nicht der Fall. Der Einsatz von Vorher-Nachher-Fotografien ist in der ästhetisch-plastischen Chirurgie gängige Praxis. Neben der Veranschaulichung der geplanten Operation erfüllen die Bilder einen weiteren Zweck: "Der Chirurg dokumentiert in diesen Bildern die Qualität seiner Arbeit, sie dienen gewissermaßen als Instrumentarium zur Qualitätssicherung", führt Prof. Bull weiter aus.

Qualitätssicherung

Die erst Hürde vor einem Eingriff besteht oft darin, einen geeigneten Chirurgen zu finden. Gezieltes Nachfragen nach Ausbildung und Qualifikation des Arztes, kann da Klarheit schaffen. Außerdem ist es für den Patienten wichtig, sich anhand von Patientenfotos ein Bild - im Wortsinne - von den Möglichkeiten zu machen, die ihm der geplante ästhetisch-plastische Eingriff bietet. Überzogene Erwartungen können so im Vorfeld korrigiert werden und der zukünftige Patient kann sich anhand dieser Bilder von den Fähigkeiten des Chirurgen überzeugen.
Im Sinne des Patienten fordert die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie eine einheitliche Regelung für die Berufsbezeichnung Ästhetischer Chirurg. Mit strengen Regeln und der Verpflichtung zur Weiterbildung will die Gesellschaft verschieden Fachrichtungen des Gebietes der Ästhetischen Chirurgie schaffen, um so dem Patienten die größtmögliche Sicherheit und Qualität zu gewährleisten.

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