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Männer entdecken den Ästhetisch-Plastischen Chirurgen

Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie meldet stark steigende Zahlen männlicher Patienten

Krefeld, 12. Juli 2001 - Für den modernen Mann wird der Gang zum Ästhetisch-Plastischen Chirurgen offenbar langsam genauso selbstverständlich wie der Besuch im Fitnessstudio. Steigt die Zahl der Frauen, die sich dem Arzt anvertrauen, kontinuierlich an, ziehen jetzt auch die Männer nach. "Der Anteil der Männer, die durch den Chirurgen zur alten Form gelangen wollen, nimmt immer mehr zu, inzwischen ist jeder fünfte Patient männlich", weiß Prof. Dr. Heinz Bull, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie, "Tendenz weiter steigend."

Beliebtes "Operationsfeld" sind die sogenannten "Rettungsringe" an den Hüften, die abgesaugt werden, zunehmend sind aber auch Gesichts- und Hals-Liftings bei den Herren gefragt. Und die Damenwelt dankt es ihnen: nach letzten Umfragen wissen Frauen Männer zu schätzen, die etwas für ihr Äußeres tun. Und die Männer sehen sich nach einer Schönheitsoperation im Beruf wesentlich konkurrenzfähiger und durchsetzungsstärker gegenüber Kollegen.

Trend aus Amerika

In den USA ist es längst nicht mehr außergewöhnlich, dass sich Männer z. B. den Bizeps mit Silikonimplantaten vergrößern lassen; ein Eingriff, den seriöse deutsche Chirurgen allerdings vollständig ablehnen. Liftings und Fettabsaugungen sind für amerikanische Männer ebenso wenig ein Tabu, dort beträgt der männliche Patientenanteil bereits 30 bis 40 Prozent. Diese Entwicklung wird nun auch in Deutschland deutlich und die Ärzte müssen sich auf ihre männliche Patienten einstellen.

Männer sind anders: Hitliste der ästhetischen Eingriffe

Männer setzen bei ihrem Äußeren andere Prioritäten als Frauen; stehen bei Frauen Faltenbehandlungen im Gesicht im Vordergrund, stoßen sich die Männer eher an ihrem faltigen Hals und lassen dort Korrekturen vornehmen. Häufigster Eingriff bei den Männern sind Nasenkorrekturen aller Art, darunter fallen sowohl die Entfernung von Höckern als auch die Verkürzung von Langnasen, auf dem zweiten Platz der männliche Hitliste stehen die Entfernung von sogenannten Tränensäcken und Oberlid-Liftings, da ein durch überschüssige Haut, Muskulatur und Fett hängendes Lid ein müden Gesamteindruck vermittelt. Sehr gefragt sind Liposuktionen im Bauchbereich, sie werden am dritthäufigsten durchgeführt, erst dann folgen Liftings.

Qualitätssicherung

Insgesamt verzeichnet die Ästhetisch-Plastische Chirurgie einen steigenden Anstieg der Eingriffe. Umso wichtiger sind da Qualitätsstandards wie sie die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie fordert, die eine einheitliche Regelung für die Berufsbezeichnung Ästhetischer Chirurg postuliert. Mit strengen Regeln und der Verpflichtung zur Weiterbildung will die Gesellschaft verschiedene Fachrichtungen des Gebietes der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie schaffen, um so dem Patienten die größtmögliche Sicherheit und Qualität zu gewährleisten.

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