Presse-Details

20 Jahre lang 40 Jahre jung

14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie: Patienten werden jünger

Heidelberg/Krefeld, 6. September 2001 - Unser Gesicht ist unsere Visitenkarte. Und als solche soll es so jugendlich und dynamisch wirken wie wir uns fühlen, sonst wird nachgeholfen. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie verzeichnet einen eindeutigen Trend: die Patienten werden jünger. Ab 30 Jahren sind bereits vorbeugende und korrigierende Maßnahmen zur Faltenglättung sehr gefragt, auch mit dem Facelift wird nicht mehr so lange gewartet. „Noch vor einigen Jahren war der Patient, der ein Facelift wünschte, ab 55 Jahre alt und aufwärts. Jetzt sind die Patienten 5 bis 10 Jahre jünger“, stellt Professor Dr. Heinz G. Bull, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie anlässlich der 14. Jahretagung in Heidelberg fest. Dahinter verbirgt sich der Wunsch, immer so gut und jugendlich auszusehen wie möglich, und dazu werden alle Mittel der Ästhetischen Chirurgie ausgeschöpft. Ob Facelift oder Faltenunterfütterung „die Wahl der Behandlung richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten“, betont Professor Bull. Wo für einen Patienten ein Facelift sinnvoll erscheint, reicht bei einem anderen eine Faltenunterspritzung vollkommen aus. Die unterschiedlichen Methoden schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern können sich sinnvoll ergänzen, um das Resultat zu optimieren. Allen ästhetischen Eingriffen ist eines gemeinsam: sie erfordern ein umfassendes Wissen um die Gesichtsanatomie und -physiognomie. Deshalb gehören sie ausschließlich in die Hände von erfahrenen und gut ausgebildeten ästhetischen Chirurgen, fordert die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie in Heidelberg.

Kleine Spritze...

Ab dem 25. Lebensjahr geht es im wahrsten Sinne des Wortes bergab! Dann setzt nämlich bereits die Hautalterung ein. Auch die Mimik hinterlässt mit der Zeit unweigerlich ihre Spuren im Gesicht, Zornesfalten auf der Stirn und Krähenfüße rund um die Augen graben sich langsam aber sicher ein. Gegen diese Falten hat sich die Behandlung mit Botulinumtoxin bewährt. Dieses Bakteriengift, das in der Neurologie schon lange verwendet wird (z.B. bei krankhaftem Muskelzucken im Gesicht), lähmt die Muskeln, die für die Falten verursachende Mimik verantwortlich sind. Nachdem die Substanz in die betreffenden Muskeln injiziert worden ist, entfaltet sie langsam ihre Wirkung und erreicht zwei Wochen nach der Spritze ihren vollen Effekt. Eine Narkose ist nicht nötig, die behandelten Personen können direkt wieder „unter die Leute“. Vier bis sechs Monate hält der Faltenschutz vor, dann muss wieder nachbehandelt werden. Positiver Nebeneffekt: Nach und nach „verlernen“ die Muskeln zu kontrahieren, so dass nach einiger Zeit nicht mehr nachgespritzt werden muss.

...Unterfütterung...

Auch die Mundpartie bleibt von Falten nicht verschont. Gerade die Naso-Labial-Falte ist oft schon in jungen Jahren stark ausgeprägt. Diese und andere Falten können mit verschiedenen Materialien wie z. B. Kollagen, Hyaluronsäure oder New Fill unterfüttert werden. Dadurch verlieren die Falten an Tiefe und das Gesicht wirkt dadurch insgesamt wieder weicher und jünger. Wichtig: „Das verwendete Material muss vom Köper vollständig wieder abgebaut werden können, denn mit den Jahren verändert sich das Gesicht und dann kann das injizierte Material plötzlich fehl am Platze sein“, warnt Dr. Boris Sommer, Dermatologe und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie. Goretex ist zwar ein dauerhaftes Implantat, da es jedoch wieder entfernt werden kann, kann es durchaus für einige Indikationen das sinnvolle Mittel sein. Welches Material verwendet wird, hängt von der individuellen Bedürfnissen und persönlicher Vorlieben des Patienten ab. Bevor die Spritze gesetzt wird, wird die Haut örtlich betäubt. Anschließend kann es im unterspritzen Bereich zu Schwellungen kommen, die aber schnell abklingen, bereits am folgenden Tag ist man wieder voll gesellschaftstauglich.

...oder Skalpell?

Hat das Gesicht bereits sein natürliches Oval verloren - dies ist ein natürlicher Alterungsprozess - kann ein Facelift die abgesunkenen oder erschlafften Gesichtspartien wieder straffen. Ein Facelift ist ein komplexe Operation, die ein umfassendes Know-how erfordert. Eine gründliche Analyse der Haut und der darunter liegenden Gewebe ist der erste Schritt zu einem wieder jugendlichen Gesicht. Je nach Diagnose entscheidet sich, ob ein Facelift indiziert ist oder bereits eine Faltenunterspritzung ein befriedigendes Ergebnis bringt. Bei einem Facelift wird nicht einfach nur die Haut gestrafft, dies würde zu einem starren und maskenhaften Gesichtausdruck führen, vielmehr müssen neben der Haut auch die tiefere Bindegewebsmuskelschicht, das sogenannte SMAS, repositioniert werden. Nach dem Eingriff ist das Gesicht um etliche Jahre jünger und frischer, Gesichtszüge und -ausdruck bleiben jedoch erhalten. Auch wenn man durch ein Facelift den Alterungsprozess nicht aufhalten kann, die Jahre die einem ein solcher Eingriff schenkt, bleiben erhalten.

Zurück zum Presse-Archiv

Telefon

+49 30 740 744 760

Geschäftsstelle

Stromstraße 4 | 10555 Berlin
Mo-Fr von 9 bis 13 Uhr

Wir nutzen Cookies, um die verschiedenen Funktionen dieser Website bereitzustellen, um Einblicke in das Verhalten der Besucher auf unserer Website zu gewinnen, um Nachrichten auf sozialen Medien zu teilen und um unser Angebot zu verbessern sowie zu personalisieren. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung dieser Cookies zu.