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Trend: Schönheitsoperation zu Weihnachten

Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie e.V. (DGÄC) warnt vor voreiligen Entschlüssen zu einer Schönheitsoperation

Krefeld, 17. Dezember 2002 - Immer mehr Deutsche gehen den Weg zum Ästhetischen Chirurgen – Tendenz steigend. Eine Entwicklung, die sich auch zu Weihnachten wieder bemerkbar macht. Auf der Suche nach dem persönlichen Geschenk überraschen immer mehr Menschen ihre Lebenspartner oder Verwandte mit einer Schönheitsoperation. Sehr gefragt sind vor allem ein „neuer Busen“, vollere Lippen und eine kleinere Nase. Einer Operation sollte man sich allerdings nicht leichtfertig unterziehen, sondern erst nach reiflicher Überlegung erfolgen. „Eine Schönheitsoperation ist ein sehr persönliches und individuelles Geschenk zu Weihnachten. Aber auf keinen Fall darf man sich nur auf Wunsch des Partners operieren lassen, der Wunsch muss von einem selbst kommen“, warnt Prof. Dr. Dr. Heinz G. Bull, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie e.V. (DGÄC). Ganz wichtig: „Die Operation ist ein medizinisch nicht notwendiger Eingriff, man hat also Zeit genug, um sich diesen Schritt genau zu überlegen und sorgfältig den Spezialisten auszuwählen.“ Denn die Qualifikation des Arztes ist entscheidend für den Erfolg der Operation. Wer einmal in die Hände eines Scharlatans gerät, bleibt oft für immer entstellt.

Erst überlegen, dann operieren

Besonders beliebt auf der Weihnachtsliste sind Schönheitsoperationen, die das schöne Geschlecht noch schöner machen sollen, die Emanzipation der Männer lässt da anscheinend noch auf sich warten. Auf Platz eins rangiert die Brustvergrößerung, vor der Nasenplastik, die die Nase verkleinern soll. Voll im Trend sind auch Lippenvergrößerungen, erst dann folgt das Facelift auf der Skala. Und als Geschenk zu Weihnachten bekommt eine Schönheitsoperation einen sehr persönlichen Charakter. Aber Vorsicht vor eiligen Entschlüssen: Eine einmal durchgeführte Operation ist meist für die Ewigkeit. Sie kann nicht mehr rückgängig gemacht werden und ist häufig für den Rest des Lebens sichtbar. Deshalb ist der bewusste Entschluss für eine Operation neben der Arztwahl die wichtigste Entscheidung vor einer Schönheitsoperation.

Nur der Fachmann garantiert Qualität

Der Begriff Schönheitschirurg ist in Deutschland nicht geschützt. „Leider gibt es in Deutschland noch immer viele selbsternannte Schönheitschirurgen, die weder über die unbedingt notwendige Qualifikation verfügen, noch sich für das Wohl der Patienten einsetzen“, warnt Prof. Bull. Daher fordert die DGÄC zum Schutze des Patienten den Begriff „Ästhetische Chirurgie“ einzuführen und schützen zu lassen. Bis es aber soweit ist, ist der Patient selbst gefordert. Er sollte sich nicht scheuen, den ausgewählten Mediziner nach Art und Umfang seiner Ausbildung und Spezialisierung zu fragen. Wichtig zu wissen ist es außerdem, wie oft er den geplanten Eingriff bereits durchgeführt hat. Und: Ein erfahrener Mediziner versucht nie, zu dem operativen Schritt zu überreden oder weitere Eingriffe anzubieten nach dem Motto: „Das könnten wir schnell mitmachen“. Er kann den Patienten ausführlich über mögliche Risiken und das zu erwartende Ergebnis eines Eingriffes aufklären, sowie den Patienten individuell beraten und behandeln. Mit dem richtigen Arzt endet der Trend nach jugendlicherem und schönerem Aussehen nicht in einer persönlichen Katastrophe. „Denn ein gelungener Eingriff verbessert nicht nur die Ästhetik, sondern kann den Patienten auch sehr glücklich machen“, weiß Prof. Bull.

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