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Was ist ein Ästhetischer Chirurg?

Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie e.V. fordert verbindliche einheitliche Standards und Anforderungen für die Ästhetische Chirurgie

Krefeld, 9. Dezember 2002 - Immer mehr Bundesbürger wagen den Gang zu einem Schönheitschirurgen, um ihre Attraktivität zu steigern oder zu erhalten. Da die Behandlungsmöglichkeiten immer vielfältiger werden, ist es umso wichtiger, sich von einem qualifizierten Mediziner behandeln zu lassen, der auf die gewünschte Operation spezialisiert ist. Größtes Problem dabei: Die Begriffe Schönheitschirurg oder Ästhetischer Chirurg sind bislang nicht rechtlich geschützt. Damit erschwert sich die Arztsuche für den Patienten und die Frage nach einem Anforderungsprofil für den Arzt und der Qualitätssicherung ist wichtiger denn je. „Um den Patienten zukünftig den Zugang zu einem qualifizierten Arzt zu erleichtern, fordert die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie e.V. (DGÄC) langfristig, den Begriff „Ästhetische Chirurgie" einzuführen und schützen zu lassen", erklärt Prof. Dr. Heinz G. Bull, Präsident der DGÄC. Dazu ist es erforderlich, endlichen einen einheitlicher Anforderungskatalog für Ästhetische Chirurgie zu erstellen und umzusetzen", fordert Professor Bull. „Hier ist der Gesetzgeber gefragt."

Ästhetische Chirurgie: Weiterbildung zählt

Ästhetische chirurgische Eingriffe sind bis heute kein Bestandteil einer Facharztausbildung in Deutschland. „Irrtümlicherweise herrscht die Meinung vor, Plastische Chirurgen seien bereits durch ihre Facharztausbildung für ästhetische Eingriffe ausgebildet", erläutert Prof. Bull, „dies ist aber nicht der Fall. Plastische Chirurgen und auch andere Fachärztegruppen wie zum Beispiel Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen oder Hals-Nasen-Ohrenärzte müssen sich die Kenntnisse und Fertigkeiten in eigener Initiative in Fort- und Weiterbildungen aneignen." Das Ergebnis und die Qualität einer Schönheitsoperation hängt im Wesentlichen von der Spezialisierung und Erfahrung des behandelnden Arztes ab. „Es ist endlich an der Zeit, diese notwendige Zusatzausbildung gesetzlich zu regeln und die Qualifizierung des Arztes durch die Zusatzbezeichnung Ästhetische Chirurgie für den Patienten transparent zu machen", so Prof. Bull.

Spezialisierung in der Ästhetischen Chirurgie

Folgerichtig vereint die DGÄC unter ihrem Dach für die einzelnen Indikationen in der Ästhetischen Chirurgie die jeweiligen Fachärzte. Dabei handelt es sich um folgende Fachbereiche mit Spezialisierung auf Ästhetische Chirurgie:

Die verschiedenen Facharztgruppen bleiben dabei auf ihr Fachgebiet beschränkt, mit klarer Definition welche ästhetische Eingriffe in welche der einzelnen Facharztgruppen gehört: So kann z.B. ein HNO-Arzt durchaus eine ästhetische Nasenoperation ausführen, aber keine Brüste vergrößern und ein Augenarzt mit entsprechender Zusatzqualifikation nur ästhetische Lidoperationen ausführen.

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