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Urlaub für die Schönheit

Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie meldet Trend zu Schönheitsoperationen während der Urlaubszeit

Krefeld, 11. Juli 2002 - Schön im Urlaub - immer mehr Menschen in Deutschland nutzen ihren Urlaub, um ihrem Aussehen operativ nachzuhelfen. Von den deutschlandweit 400.000 Menschen, die sich allein im vergangenen Jahr einer Schönheitsoperation unterzogen, ließen sich etwa 20% während ihres Urlaubs operieren - so eine Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie e.V. (DGÄC). Die Operation in Deutschland hat entscheidende Vorteile für die Patienten: Bereits lange Zeit vor dem Termin können sich Patienten in ausführlichen Beratungsgesprächen über den Eingriff, das zu erwartende Ergebnis sowie über die Qualifikation und das Können des Arztes informieren. "Der persönliche Kontakt zum Arzt und das Vertrauensverhältnis müssen stimmen," so Prof. Dr. Heinz Bull, Präsident der DGÄC. "Das ist der große Vorteil, wenn der Eingriff in Deutschland vorgenommen wird. Eine persönliche Kontaktaufnahme zu einem Arzt im Ausland ist oft nicht möglich." Nach dem Eingriff haben die Patienten zudem während des Urlaubs ausreichend Zeit für Kontrolltermine beim Arzt und können sich Zuhause erholen. Positive Nebenwirkung: Freunde und Kollegen im Büro bemerken die kleine Veränderung oft gar nicht und schieben die entspannten und jugendlicheren Gesichtszüge, z.B. nach einem Lifting, auf die erholsame Urlaubszeit. So bleibt die Schönheitsoperation - wie gewollt - ein gut gehütetes Geheimnis.

Billig-Operationen im Ausland: Die Gesundheit aufs Spiel gesetzt

Das klingt verlockend: Bei Sonne, Strand und Meer können sich Urlauber ganz nebenbei ihre kleinen Schönheitsmakel operieren lassen. Doch das Angebot von Schönheitsoperationen im Ausland ist mit äußerster Vorsicht zu genießen. Oft finden Interessierte weder ausreichende Information über die Klinik und den operierenden Arzt - sie müssen sich auf hauseigene Broschüren oder die Internetanpreisungen der Anbieter verlassen. Und der Patient hat häufig keine Gelegenheit, sich ausführlich beraten zu lassen und sich über die Qualifikation des Arztes zu vergewissern. "Die vermeintlich günstigen Angebote im Ausland gehen nicht selten auf Kosten der Gesundheit des Patienten", so Prof. Bull. "Treten unvorhergesehene Komplikationen auf, ist der Patient zurück in Deutschland allein mit seinen Problemen." Und nicht nur das: Patienten haben kaum eine Möglichkeit nach einer misslungenen Operation, Regressansprüche an den Operateur im Ausland deutlich zu machen. Die auf den ersten Blick günstigen Angebote aus dem Ausland werden somit schnell auch zur finanziellen Falle. Schließlich müssen die Betroffenen nicht selten bis an ihr Lebensende unter den unschönen Folgen einer missglückten Schönheitsoperation leiden. Denn das Nachoperieren von verpfuschten Eingriffen ist selbst für erfahrene Fachärzte eine schwierige Aufgabe. Dabei lassen sich meistens nicht alle Fehler rückgängig machen. Für den Patienten bedeutet das schwerwiegende Auswirkungen auf seine Gesundheit, seine Psyche und seine Umwelt.

Qualität setzt sich durch

Nicht nur dass bei einer Operation in Deutschland, die Patienten nach dem Eingriff intensiv betreut werden können. Auch bei eventuell auftretenden Komplikationen sind Betroffene bei ihrem Spezialisten in der Nähe gut aufgehoben. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie e.V. rät Interessierten zur ausführlichen Information über den operierenden Arzt. Ausschlaggebend für die Wahl des Arztes ist dessen Qualifikation: Der Arzt muss eine Spezialisierung auf seinem Behandlungsgebiet vorweisen. Langjährige Berufserfahrung, nachgewiesen durch Vorher-/Nachher-Bilder von bereits durchgeführten Eingriffen, sowie die Mitgliedschaft in einer Fachgesellschaft wie der DGÄC sind wichtige Kriterien, die Seriosität und Qualifikation des Arztes belegen. In einem ausführlichen Beratungsgespräch muss der Patient über den gesamten Eingriff, das zu erwartende Ergebnis und über Risiken oder Komplikationen, die auftreten können, aufgeklärt werden. Der Patient sollte sich nicht zu dem Eingriff gedrängt fühlen und sich genügend Zeit nehmen, um eine Entscheidung für oder gegen die Operation zu treffen - auch das ist jedoch nur möglich, wenn der Arzt erreichbar ist und es bereits Wochen vor dem geplanten Operationstermin zu einem persönlichen Beratungsgespräch kommt. Am Urlaubsort wäre das nicht möglich.

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