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Faltenfrei und glatt - Faltenbehandlungen voll im Trend

Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie e.V.: Neue Produkte und Zulassungen verstärken die Nachfrage

Krefeld/Heidelberg, 12. September 2002 - Faltenbehandlungen im Gesicht sind der Renner: Rund 400.000 Eingriffe wurden nach Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie e.V. (DGÄC) im vergangenen Jahr in Deutschland vorgenommen. Tendenz steigend: "Neue, qualitativ hochwertige, aber preisgünstigere Produkte machen die Behandlung zukünftig für noch mehr Patienten erschwinglich. Wir rechnen mit einem weiteren starken Anstieg der Faltenbehandlungen", schätzt Dr. Boris Sommer, Mitglied der DGÄC und Dermatologe anlässlich der 15. Jahrestagung der Gesellschaft in Heidelberg. Kein Wunder, sind diese Eingriffe oft schon in der Mittagspause ohne Skalpell und Betäubung durchzuführen mit einem unmittelbar sichtbaren Ergebnis. Auch die Behandlung von Mimik- und Zornesfalten mit Botulinumtoxin wird in Deutschland nach der Zulassung als Faltentherapeutikum in Kanada weiter zunehmen, ist Dr. Sommer überzeugt. "Doch auch diese schnellen Eingriffe bergen ihre Risiken und gehören unbedingt in die Hand des Experten."

Neu: Verfahren und Material

Bei der klassischen Faltenbehandlung wird ein Auffüllmaterial direkt in die Falten gespritzt, um diese zu glätten. Neu ist die Behandlung ganzer Hautareale - vorzugsweise der Wangenpartie - um sie aufzubauen. Da das Gesicht mit der Zeit oft schmaler und eingefallen aussieht, wirkt es nach einer Wangenaufpolsterung wieder jugendlicher und frischer. Ganz neu in der Faltenbehandlung ist die Anwendung von sogenanntem Plasmagel. Es handelt sich hierbei um ein natürliches Gel, das aus Eigenblut des Patienten hergestellt wird. Mit dem daraus gewonnenen Blutplasma wird ein Füllgel in der gewünschten Konsistenz hergestellt, das in die Falten oder in die Hautpartien gespritzt wird. Mit der Zeit baut sich das Plasmagel im Gewebe ab, so dass nach 6 bis 12 Monaten nachbehandelt werden muss. Allergische Reaktionen sind bei diesem Material ausgeschlossen. "Die Unterspritzung mit Körper eigenem Plasmagel, stellt einen echten Fortschritt dar, weil es bei diesem Material praktisch keine Nebenwirkungen gibt", urteilt Dr. Sommer. Auch für Menschen, die eine Behandlung mit künstlichen Material ablehnen, eignet sich dieses Körper eigene Material.

Nicht für die Ewigkeit

Zur Faltenunterspritzung gibt es inzwischen eine Fülle von verschiedenen Materialien. Manche Materialien bergen unkalkulierbare Risiken. Grundsätzlich muss zwischen abbaubaren und nicht-abbaubaren Präparaten unterschieden werden. Die Behandlung mit dauerhaften Materialien, also Stoffen, die sich nicht mit der Zeit im Gewebe wieder abbauen, lehnt die DGÄC grundsätzlich ab. Denn dauerhafte Implantate, die z.B. Acrylkügelchen enthalten können, die sicht- und tastbar sind, führen häufig zu permanenten und schmerzhaften Entzündungen im Gewebe. "Die Entfernung des Materials ist äußerst schwierig und hinterlässt immer Narben", warnt Prof. Dr. Heinz G. Bull, Präsident der DGÄC. Auch das leider immer noch verwendete flüssige Silikonöl verursacht gravierende Spätschäden und sollte nach Ansicht der DGÄC verboten werden. Dagegen eignen sich sehr gut alle Materialien aus Hyaluronsäure, Kollagen, Plasmagel und Milchsäure, die mit der Zeit im Gewebe abgebaut werden. Auch wenn bei diesen Stoffen regelmäßig nachbehandelt werden muss, sind in der Regel keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Gesünder und fitter aussehen

Nicht nur das Alter auch Krankheit hinterlässt Spuren im Gesicht. So sind eingefallene magere Wangen eine typische Begleiterscheinung bei HIV-Patienten. Anders als bei Faltenunterspritzungen, wo der Arzt das Material direkt in die Falten injiziert, wird hier das Material großflächig unter die Haut gebracht. Anschließend wirkt der Patient durch die volleren Wangen frischer und gesünder. "Die Verbesserung der Physis geht mit einem gesteigerten Wohlbefinden des Patienten einher, ist also nicht nur unter kosmetischen, sondern auch medizinischen Gesichtspunkten sinnvoll", weiß Dr. Sommer aus seiner Erfahrung.

Für mehr Qualität und Sicherheit: der DGÄC Patienten-Pass

Um dem Patienten im Dschungel der vielen Faltenbehandlungsmaterialien mehr Transparenz und Sicherheit zu ermöglichen, hat die DGÄC im vergangenen Jahr den Patienten-Pass entwickelt. Hier wird jeder Eingriff im Gesicht und das jeweils verwendete Material sowie Angaben über den Behandlungsverlauf dokumentiert. So liegen bei Folgebehandlungen oder bei eintretenden Komplikationen dem behandelnden Arzt alle bisherigen Behandlungen auf einen Blick vor.

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