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Trend: Das Ende der Einheitsnase

Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie e.V.: Nasenoperation vom Spezialisten garantiert Individualität und Funktionalität

Stuttgart/Hofheim, 7. Februar 2003 - Kleopatra würde heute wohl keine Sekunde zögern; berühmt-berüchtigt ist ihre große Hakennase. Was der ägyptischen Herrscherin einst verwehrt war, nutzen heute immer mehr Menschen in Deutschland: Allein im vergangenen Jahr ließen sich rund 5.000 Männer und Frauen in Deutschland die Nase verschönern. Damit rangiert die Nasenplastik auf Rang eins der beliebtesten Schönheitsoperationen beiderlei Geschlechts. Kein Wunder. „Die Nase kann man nicht verstecken und sie prägt das Gesicht sehr entscheidend“, so Prof. Dr. med. Wolfgang Gubisch, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie e.V. (DGÄC) und Nasenspezialist. Und: „Der Leidensdruck von Menschen, die eine große Höckernase oder eine deformierte Nase haben, ist oft sehr groß. Da verhilft die optische Verbesserung durch eine ästhetische Korrektur auch zum Seelenheil“, weiß er aus langjähriger Erfahrung. Allerdings bedarf nicht jeder kleine Knubbel auf der Nase einer ästhetischen Korrektur, denn die Zeiten der einheitlichen Stupsnase, wie sie noch in den 90ern in Amerika und später auch hierzulande als einziges Nasenideal propagiert wurde, sind vorbei. Heute wünschen sich die Menschen ihre „eigene, individuelle Nase.“ Nur etwas schöner als von der Natur mitgegeben. „Eine Nase, die harmonisch ins Gesicht passt und den Typ nicht verändert“, begrüßt Prof. Gubisch den Trend.

Ästhetik in Einklang mit Funktionalität: form follows function

Bei über 80 Prozent der Eingriffe an der Nase wird sie verkleinert, wenn zum Beispiel ein großer Höcker stört oder die Nase schlicht zu groß ist. Nasenvergrößerungen werden in etwa 20 Prozent der Fälle durchgeführt. Hier wird bei sogenannten Einsattelungen der Nasenrücken aufgebaut, wenn dieser zu sehr nach unten gewölbt ist. Dies kann auch häufig nach nicht gelungenen Operationen oder nach Sport- und Skiunfällen, bei der die Nase in Mitleidenschaft gezogen wurde, notwendig werden. Ein anderes ästhetisches Problem - die schiefe Nase - kann auch funktional stören, das heißt der Betroffene bekommt schlecht Luft. Hier ist eine Nasenkorrektur auch medizinisch sinnvoll ist. Viele Patienten wünschen, dass sich bei der Beseitigung einer Funktionsstörung an der Nase gleichzeitig auch direkt eine ästhetische Korrektur vorgenommen wird. Keinesfalls sollte die Nase vor dem Ende des Wachstums operiert werden. Bei Mädchen ist das ab circa 14 Jahren, bei Jungen ist das Wachstum meist erst ab 16 Jahren abgeschlossen. Insgesamt geht der Trend zur „persönlichen Nase“; allerdings orientieren sich manche jüngere Patienten bei ihrer Wunschnase häufig zunächst noch an Vorbildern aus dem Fernsehen und verlangen z. B. eine „Nase wie Britney Spears“. Solchen modischen Trends sollte der verantwortungsbewusste Arzt mit Behutsamkeit begegnen und diesen Wunsch korrigieren. Denn „die optimale Nase für den Einzelnen muss auf jeden Fall ins Gesicht passen. Eine winzige Stupsnase in ein großflächiges Gesicht zu meißeln, passt einfach nicht“, weiß Prof. Gubisch. Schließlich gilt es zu bedenken: Die Mode vergeht, aber die Nase bleibt. Außerdem: “Niemals darf durch eine ästhetische Korrektur die Funktionalität der Nase beeinträchtigt werden.“

Keine Nase wie Michael Jackson

Die wichtigsten Form gebenden Elemente der Nase sind die Nasenknochen, die Knorpel am Nasenabhang und der Nasenspitze sowie die Nasenscheidewand, die vor allem im unterem Bereich der Nase die pyramidenförmige Konstruktion hält. Bei Nasenoperationen werden diese Strukturen verändert. Meist wird der Nasenknochen und der Knorpel am Nasenrücken abgetragen. Die Haut muss sich der neuen Form anpassen. Für ein anhaltendes und zufriedenstellendes ästhetische Ergebnis ist daher die Textur und Dicke der Haut von entscheidender Bedeutung. Wird die Nase bereits in jungen Jahren operiert, wenn die Haut noch dicker ist, besteht die Gefahr, dass zu viel Knorpel entfernt wird, um der Nase die gewünschte schmale Form zu verleihen. Mit zunehmendem Alter wird allerdings die Haut dünner und dann kann es passieren, dass Unregelmäßigkeiten der Nase durch frühere Operationen sichtbar werden wie bei Michael Jackson. „Ein guter Nasenoperateur muss auf jeden Fall alle Faktoren - auch die der altersbedingten Gewebeveränderung - mit berücksichtigen“, so Prof. Gubisch. Außerdem muss der Patient sich in Geduld üben, „denn das endgültige Ergebnis ist erst nach einem Jahr sichtbar“, so Prof. Gubisch. Je nach Umfang des Eingriffes kann die Operation im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose erfolgen.

Neue Nase nur vom Fachmann

Die Nasenverschönerung, vom Fachmann Rhinoplastik genannt, ist heute ein relativ risikoarmer Eingriff für den Patienten, wenn sie von einem versierten Fachmann durchgeführt wird. Dieser sollte entweder Plastischer Chirurg, Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Arzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie jeweils mit einer besonderen Spezialisierung auf Nasenoperationen sein. Ganz wichtig: „Auch diese Fachärzte sind nicht automatisch gute Nasenchirurgen, hierzu bedarf es einer intensiven Beschäftigung mit der Nase“, erklärt Prof. Gubisch, selber Plastischer Chirurg und Hals-Nasen-Ohrenarzt. „Leider häufen sich in letzter Zeit Sekundäreingriffe, also Fälle in denen die Nase nachoperiert werden muss, weil die Erstoperation misslungen ist.“ Um das zu vermeiden, sollte man sich bei der Arztwahl nicht scheuen, den behandelnden Arzt genau nach seiner Qualifikation und seiner Erfahrung bei Nasen-OPs zu fragen sowie sich Bilder von anderen Patienten zeigen lassen, rät Prof. Gubisch. Nur so kann man sicher sein, in den Händen eines Spezialisten zu sein.

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