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Ästhetische Chirurgie – Spezialisierung ist Pflicht

Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.: Ausbildungsmöglichkeiten in Kliniken schaffen

München/Hofheim, 9. September 2004 - Schönheitsoperationen sind in Deutschland inzwischen fast schon an der Tagesordnung. Jeder vierte Deutsche träumt von einer Schönheits-Op [1]. Und noch viel mehr würden diesen Schritt wagen, wenn nicht die Angst wäre, an einen Scharlatan zu geraten, der operiert, ohne über die notwendige Ausbildung zu verfügen. Keine Frage: Die Behandlungsmöglichkeiten in der Ästhetischen Chirurgie werden immer vielfältiger und können sehr individuell auf den Patienten zugeschnitten werden. Gleichzeitig steigen damit aber auch die Anforderungen an die behandelnden Ärzte. „Es gibt inzwischen so viele Fachbereiche in der Ästhetischen Chirurgie, dass ein einzelner Arzt unmöglich alle Indikationen von Kopf bis Fuss beherrscht. Inzwischen ist eindeutig Spezialistentum gefragt, um dem Patienten die beste Behandlung zu ermöglichen “, stellt Prof. Dr. Dr. Heinz G. Bull, Präsident der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e. V. (GÄCD), die größte Fachvereinigung für Ästhetische Chirurgie in Deutschland, anlässlich der 17. Jahrestagung der Gesellschaft in München klar. „Um dies zu erreichen, ist interdisziplinäre Zusammenarbeit und kollegialer fachlicher Austausch erforderlich.“

Weiterbildung in Ästhetischer Chirurgie wichtig

Grundlegende Voraussetzung ist es, Ausbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Kliniken zu schaffen, die es den Ärzten erlauben, bei erfahrenen Kollegen zu hospitieren und ihnen über die Schulter zu schauen. „Nur so können wir eine adäquate Ausbildung in der Ästhetischen Chirurgie sicherstellen“, ist Prof. Bull überzeugt.

Kollegial und interdisziplinär

Den Anforderungen der unterschiedlichen Eingriffe sollten unterschiedliche Facharztausbildungen zugrunde liegen. So kann z.B. ein Gesichtschirurg mit der Zusatzausbildung Plastische Operationen der richtige Arzt für ein Facelift sein, aber nicht für ein Brustvergrößerung. Aus diesem Grund vereint die GÄCD interdisziplinär verschiedene Facharztgruppen mit Spezialisierung auf Ästhetische Chirurgie unter ihrem Dach: Augenheilkunde, Dermatologie, Gynäkologie, HNO-Heilkunde mit Zusatzbezeichnung plastische Operationen, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie mit Zusatzbezeichnung plastische Operationen, Chirurgie und Plastische Chirurgie. „Die verschiedenen Facharztgruppen bleiben dabei auf ihr Fachgebiet beschränkt, mit klarer Definition, welcher Eingriff in welche Gruppe gehört“, betont Prof. Bull den Grundsatz der GÄCD, der für die Mitglieder laut Satzung bindend ist.

[1] Emnid-Umfrage im Auftrag der Bildwoche, 2003

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