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Änderung der Facharztbezeichnung ist der erste Schritt in die richtige Richtung

GÄCD begrüßt den Beschluss des Deutschen Ärztetages.

Hofheim, 20. Mai 2005 - Die Facharztbezeichnung „Facharzt für Plastische Chirurgie“ wird um den Zusatz „Ästhetisch“ ergänzt und lautet zukünftig „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie.“ Dies wurde auf dem 108. Deutschen Ärztetag in Berlin beschlossen. Für Fachärzte der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG) und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO) gibt es schon die Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen“. Auf dem nächsten Ärztetag 2006 soll geprüft werden, diese Zusatzbezeichnung ebenfalls in „Plastische und Ästhetische Operationen“ zu erweitern. Auch die folgenden Facharztbezeichnungen könnten eine Schwerpunktbezeichnung „Plastische und Ästhetische Operationen“ erhalten: Facharzt für Augenheilkunde, Facharzt für Gynäkologie sowie Facharzt für Dermatologie. „Dies wäre dem Patienten eine große Hilfe und Wegweiser im Dschungel selbst ernannter Schönheitschirurgen“, so Prof. Dr. Dr. Heinz G. Bull, Präsident des größten interdisziplinären Fachverbandes “Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.“ (GÄCD). Die GÄCD fordert schon lange eine einheitliche Regelung im Bereich der Ästhetischen Chirurgie zum Schutze des Patienten. Sie arbeitet eng mit der Ärztekammer Nordrhein zusammen und die rund 450 Mitglieder unterwerfen sich strengen Qualitätssicherungskriterien. „Die ästhetische Chirurgie ist ein weites Feld“, erklärt Prof. Bull die Motive und Zielsetzung der Gesellschaft. “Kein Facharzt ist heute in der Lage, das ganze Spektrum vom Facelift über Nasenplastik, Brustvergrößerung und Fettabsaugung in gleich hoher Behandlungsqualität mit dem geringst möglichem Komplikationsrisiko für den Patienten zu operieren.“ Denn dazu gehört neben viel Erfahrung auch eine hohe Operationsfrequenz. „Der Trend geht eindeutig zum Spezialistentum“, so Bull weiter. Deshalb fördert die GÄCD die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Facharztgruppen, um dem Patienten die bestmögliche Behandlung anzubieten.

GÄCD: Größter interdisziplinärer Fachverband für Ästhetische Chirurgie in Deutschland

Die GÄCD vereint als einziger Fachverband für die einzelnen Indikationen in der Ästhetischen Chirurgie die jeweiligen Fachärzte unter ihrem Dach. Dabei handelt es sich um folgende Fachbereiche mit Spezialisierung auf Ästhetische Chirurgie innerhalb ihrer jeweiligen Fachgebiete:

Die verschiedenen Facharztgruppen bleiben dabei auf ihr Fachgebiet beschränkt, mit klarer Definition, welche ästhetischen Eingriffe in welche der einzelnen Facharztgruppen gehört: So darf z.B. ein HNO-Arzt nach den Statuten der GÄCD eine ästhetische Nasenoperation ausführen, aber keine Brüste vergrößern und ein Augenarzt mit entsprechender Zusatzqualifikation nur ästhetische Lidoperationen vornehmen.

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