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Brustvergrößerung: Zurück zur Natürlichkeit

Die meisten deutschen Frauen wollen anatomisch geformte, nicht zu große Brustimplantate.

Wiesbaden/Hofheim, 22. Juli 2005 - Pamela Anderson hat es vorgemacht. Kürzlich zog auch Englands „Boxenluder“ Katie Price nach: Sie ließen sich ihre XXL-Silikonimplantate durch kleinere austauschen. Auch in Deutschland entscheiden sich immer mehr Frauen gegen große, künstlich wirkende Brustimplantate. „Die meisten Frauen wollen zunehmend eine natürlich geformte, nicht zu große Brust“, weiß Dr. Ralph Kuner, Gynäkologe und Brustexperte der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD). „Ausschlaggebend für ein natürliches und unoperiertes Aussehen der Brust nach einer Augmentation sind Größe und Form der verwendeten Implantate.“ Ein weiteres Kriterium ist auch der Sitz der Brustimplantate: „Natürlicher wirken die Brustimplantate, wenn sie unter dem Brustmuskel liegen, besonders bei sehr schlanken Frauen.“ In Deutschland gehören Brustoperationen nach wie vor zu den beliebtesten Schönheitsoperationen bei Frauen. Allein die Mitglieder der (GÄCD) nahmen rund 7000 Vergrößerungen und 3.100 Verkleinerungen in 2003 vor. Bundesweit gibt es nach Schätzungen der GÄCD 20.000 Brustvergrößerungen und 10.000 Verkleinerungen jährlich.

Wenig Narben und viel Gefühl

Bei einer Vergrößerung gibt es drei Zugangswege für die Implantate: Über die Achselhöhle, die Brustwarze und die Brustumschlagsfalte. Mehrheitlich favorisiert wird heute die letztere. „Weiterentwicklungen in der Operationstechnik machen es heute möglich, Narben auf ein Minimum zu reduzieren“, erklärt Dr. Kuner. Die operative Vergrößerung der Brust ist heute ein Eingriff, der mit wenigen Risiken für die Patientin behaftet ist und für eine hohe Patientenzufriedenheit nach der Operation sorgt. Die meisten Befürchtungen haben die Frauen vor der Operation, was das Gefühlsempfinden der Brüste, besonders der Brustwarzen, angeht und ob die Stillfähigkeit erhalten bleibt. „Sensibilitätsstörungen der Brust nach einer Brustvergrößerung sind prozentual selten, die Stillfähigkeit kann bei sachgerechter Ausführung der Operation immer erhalten werden“, erklärt Dr. Kuner.

Risiken

In 3 bis 5 Prozent aller Fälle kommt es dennoch bei Verwendung von texturierten Kohäsivgelimplantaten zu einer Kapselfibrose. Dies ist vereinfacht als Abstoßungsreaktion des Körpers auf das Implantat zu verstehen. Dann können Folgeoperationen erforderlich werden, die individuell geplant werden müssen. „Es ist wichtig, die Patientin ausführlich über alle Risiken und Komplikationen einer Brustvergrößerung, insbesondere auch im Langzeitverlauf, aufzuklären. Nach heutigem Kenntnisstand entfällt aber bei den modernen Kohäsivgelimplantaten eine routinemäßiger Implantatwechsel nach 7 bis 15 Jahren, wie dies für die alten Silikonkissen empfohlen wurde. Über das schnittfeste Silikon („Gummibärchen-Konsistenz“) gibt es auch nach jetzt über 10jähriger Anwendung keine Berichte über eine vorzeitige Alterung oder gar Auslaufen wie bei früheren Kissen. Dies ist extrem beruhigend für Frauen, die immer noch Ängste haben, ein Brustimplantat könne auslaufen und dann Gesundheitsschäden verursachen“, weist Dr. Kuner hin.

Sichere Implantate

Kommerzielle Brustimplantate gibt es in allen Größen und Formen bis zu 600 g, so dass für jede Patientin die individuell passende Wunschgröße zur Auswahl steht. „Meistens wird ein Implantat zwischen 200 und 300 g gewählt“, weiß Dr. Kuner aus der Praxis. Dies entspricht bei den meisten Frauen mit kleiner Brust nach der Operation einer Körbchengröße zwischen B und C. „Sicher und für Brustchirurgen das Material der Wahl ist Silikonkohäsivgel. Die modernen Implantate heute sind mit quervernetztem Silikon-Gel gefüllt. Ihr Vorteil: Sie fühlen sich natürlich an, sind auslaufsicher und lange haltbar“, so Dr. Kuner.

Busen vom Fachmann

Eine Brustoperation sollte nur von einem erfahrenen Facharzt durchgeführt werden. Die Patientin sollte darauf achten, dass der Arzt Facharzt für Chirurgie, Gynäkologie oder plastische und ästhetische Chirurgie mit einer Spezialisierung und Zusatzqualifikation für Brustoperationen ist. „Außerdem sollte die Patientin genau nach der Technik fragen, mit der der Arzt operiert, und der Anzahl der bereits durchgeführten Brust-OPs“, rät Dr. Kuner. Nur so kann sie sicher sein, in den Händen eines Spezialisten zu sein.

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