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Kaum OP-Risiken bei Fettabsaugung

Statistik der GÄCD ergibt 0,2 % Komplikationsfälle

Münster/Hofheim, 8. September 2005 - Fettabsaugung ist die Schönheitsoperation mit der niedrigsten Komplikationsrate überhaupt. Entgegen anders lautenden Studien hat eine Auswertung unter den Mitgliedern der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) ergeben, dass es bei den 21.400 durchgeführten Fettabsaugungen im Jahr 2004 lediglich 0,2 Prozent Komplikationsfälle ohne schwerwiegende gesundheitliche Folgen gab. „Komplikationen, die bei oder nach einer Fettabsaugung auftraten, waren z.B. Herz-Kreislaufreaktionen oder Heilungsstörungen der Haut“, erklärt Dr. Gerhard Sattler, Liposuktionsexperte und Vorstandsmitglied der GÄCD. „Dabei kam es aber zu keiner einzigen ernsten Komplikation oder gar zu einem Todesfall“, betont Dr. Sattler. Darüber hinaus kam es in seltenen Fällen vor, dass der Patient mit dem ästhetischen Resultat nicht vollkommen zufrieden war. Das kann auch passieren, wenn der Patienten übersteigerte Erwartungen an das Ergebnis der Operation hegt. „Daher ist es wichtig, dass der Arzt den Patienten in Kenntnis seiner Anatomie umfassend und ehrlich darüber aufklärt, mit welchem Ergebnis er anschließend rechnen kann“, weißt Dr. Sattler ausdrücklich hin. Wichtig für ein gutes Operationsresultat ist die Erfahrung des Arztes, die er nur durch Weiterbildung und durch häufiges Operieren erlangt. „Dann ist er in der Lage, bei einer Liposuktion so vorzugehen, dass ein vorhersehbar ästhetisch anspruchsvolles Ergebnis ohne Komplikationen erreicht wird“, weiß Dr. Sattler.

Fettabsaugung: sicher und komplikationslos zur Traumfigur

Als echter Meilenstein in der Verbesserung der Liposuktion hat sich die Entwicklung der Tumeszenslokalanästhesie herausgestellt. Durch sie ist die Fettabsaugung für den Patienten viel schonender geworden, die körperliche Belastung wurde wesentlich reduziert. Komplikationen während einer Liposuktion unter Tumenszenzlokalanästhesie treten so gut wie nie auf: Außerdem wichtig für den komplikationslosen Verlauf einer Fettabsaugung ist die Menge des abzusaugenden Fettes. „Vier Liter ist anerkanntermaßen die Höchstmenge, die bei einem einzelnen Eingriff als sicher gilt“, weiß Dr. Sattler. Alles was darüber hinaus geht, würde den Kreislauf des Patienten gefährden. Zusätzlich sollte gewährleistet sein, dass die Behandlung in Anwesenheit eines Anästhesisten durchgeführt wird. Nur so ist eine Fettabsaugung sicher und praktisch komplikationslos für den Patienten.

GÄCD: Größter interdisziplinärer Fachverband für Ästhetische Chirurgie in Deutschland

Die GÄCD vereint als einziger Fachverband für die einzelnen Indikationen in der Ästhetischen Chirurgie die jeweiligen Fachärzte unter ihrem Dach. Dabei handelt es sich um folgende Fachbereiche mit Spezialisierung auf Ästhetische Chirurgie innerhalb ihrer jeweiligen Fachgebiete:

Die verschiedenen Facharztgruppen bleiben dabei auf ihr Fachgebiet beschränkt, mit klarer Definition, welche ästhetischen Eingriffe in welche der einzelnen Facharztgruppen gehört: So darf z.B. ein HNO-Arzt nach den Statuten der GÄCD eine ästhetische Nasenoperation ausführen, aber keine Brüste vergrößern und ein Augenarzt mit entsprechender Zusatzqualifikation nur ästhetische Lidoperationen vornehmen.

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