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Schönheits-OP unterm Weihnachtsbaum

GÄCD warnt vor „Geiz ist geil“-Aktionen zur Mehrwertsteuer-Erhöhung 2007

Bad Soden, 12. Dezember 2006 - Der Countdown läuft: Mit der Adventszeit beginnt wieder der Run auf exklusive Weihnachtsgeschenke. „Wir rechnen auch in diesem Jahr mit einer starken Nachfrage an Schönheits-OPs zur Weihnachtszeit“, berichtet Prof. Heinz G. Bull, Präsident der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD). Immer mehr Deutsche „verschenken“ Schönheit. „Dabei sind 2006 nicht unbedingt die großen Eingriffe gefragt, sondern kleine Behandlungen wie Faltenunterspritzungen oder sanfte Gesichtspeelings, mit denen sich der Stress aus dem Gesicht zaubern lässt“, so der Experte. Das Interesse an Beauty-Eingriffen nimmt grundsätzlich zu in Deutschland . Schönheitsinteressierte legen Wert auf strahlendes und frisches Aussehen, Schönheit kann auch karriereförderlich sein. Allerdings warnt die GÄCD vor Gutschein-Aktionen in der Werbung, gerade jetzt kurz vor der geplanten Mehrwertsteuererhöhung: „Lassen Sie sich von Aktionen einiger Anbieter nicht zu einer frühzeitigen Entscheidung für einen Beauty-Eingriff verleiten, nur um zu sparen. Denn Schönheits-Eingriffe sind ernst zu nehmende Operationen und kein Geschenk, das man bei Nichtgefallen umtauschen kann“, warnt Prof. Bull. Und: Ein Geschenk-Gutschein für eine Schönheits-OP setze den Beschenkten unter Druck und nehme womöglich eine Entscheidung vorweg. „Vor dem Entschluss zu einem ästhetischen Eingriff muss derjenige durch einen spezialisierten Arzt gründlich untersucht werden und über sämtliche Risiken und auch über Alternativverfahren aufgeklärt werden“, so Prof. Bull.

Freie Arztwahl muss gewährleistet sein

„Neben der Qualifikation des Mediziners ist ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis für den Erfolg der Operation wichtig“, erklärt Prof. Bull weiter. Bei einem Geschenkgutschein ist dem Beschenkten keine freie Arztwahl mehr möglich und ein persönlicher Entschluss für den Eingriff fraglich. Wenn schon eine Schönheitsoperation unterm Weihnachtsbaum liegen soll, dann als persönliches Geschenk, das noch alle Freiheiten für oder gegen eine Operation beinhaltet.

Ethik in der Ästhetik auch zu Weihnachten

Die GÄCD hat im Sinne des Patienten einen internen Arbeitskreis „Ethik in der Ästhetik“ ins Leben gerufen, der sich mit dem ethischen Anspruch in der Schönheitschirurgie beschäftigt. Er appelliert an die ärztliche Verantwortung dem Patienten gegenüber und weist auch auf die Schwierigkeit hin, dass natürlich auch jeder Patient, der mit dem Wunsch nach einer ästhetischen Operation einen Arzt aufsucht, das Anrecht hat, ernst genommen und umfassend beraten zu werden. Kommt der Arzt aber zu dem Schluss, dass der Patient einem falschen Ideal nacheifert, der seiner eigenen Persönlichkeit zuwiderläuft, muss ein seriöser Arzt den Eingriff ablehnen. „Leider gibt es in Deutschland immer mehr sogenannte „Schönheitschirurgen“, die dies nicht tun und ihre finanziellen Vorteile in grenzwertigen Operationen sehen und sich damit zum „Erfüllungsgehilfen“ des Patienten machen. „Dies ist sicherlich ein wesentlicher Anspruch, den wir als interdisziplinärer Fachverband erheben. Finanzielle Reize dürfen niemals die Verantwortung gegenüber dem Patienten übersteigern“, urteilt Prof. Bull.

GÄCD: Größter interdisziplinärer Fachverband für Ästhetische Chirurgie in Deutschland

Die GÄCD vereint als einziger Fachverband für die einzelnen Indikationen in der Ästhetischen Chirurgie die jeweiligen Fachärzte unter ihrem Dach. Dabei handelt es sich um folgende Fachbereiche mit Spezialisierung auf Ästhetische Chirurgie innerhalb ihrer jeweiligen Fachgebiete:

Die verschiedenen Facharztgruppen bleiben dabei auf ihr Fachgebiet beschränkt, mit klarer Definition, welche ästhetischen Eingriffe in welche der einzelnen Facharztgruppen gehört.

Weitere Infos unter: www.gacd.de / Infotelefon: 06196 / 6524923


Herausgeber:

GÄCD - Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.

Redaktion / Ansprechpartner:

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Andrea Heimes
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