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Triefauge statt Tränensack?

Damit die Unterlidkorrektur nicht ins Auge geht, rät die GÄCD sich an einen Spezialisten zu wenden

Bad Soden, 7. Februar 2006 - Eine glatte und straffe Augenpartie bürgt für Frische und Jugend. Leider machen sich die Zeichen der Zeit aber ausgerechnet im Augenbereich oftmals zuerst bemerkbar. Aus glatten Oberlidern werden so genannte „Schlupflider“ und an den Unterlidern entwickeln sich so genannte „Tränensäcke“. Diese Alterserscheinungen trüben den gesamten Gesichtsausdruck, man sieht müde und mitgenommen aus. Kein Wunder also, dass ästhetische Lidoperationen in Deutschland häufig gewünscht und durchgeführt werden. Doch gerade Unterlidstraffungen sind alles andere als leicht, sie verlangen viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl des Operateurs: „Ein Unterlid zu straffen und wieder mit jugendlicher Spannung zu versorgen, ist ungleich schwerer als am Oberlid“, erklärt Prof. Dr. Horst Hübner, Vizepräsident der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) und Augenexperte der GÄCD. Je nach individueller Ausgangslage ist im Unterlidbereich eine unterschiedliche Operationstechnik erforderlich. „Nimmt man zu viel Haut weg, droht ein hängendes Unterlid, ein so genanntes „Triefauge“, das nicht mehr richtig schließt und andauernd tränt“, warnt er. Damit das nicht passiert, empfiehlt die GÄCD, sich unbedingt an einen Arzt zu wenden, der häufig Unterlider operiert. Allein in 2004 nahmen die Mitglieder (GÄCD) 13.400 Lidplastiken vor, insgesamt schätzt die GÄCD die Zahl in Deutschland auf rund 40.000 jährlich. Davon betreffen etwa 35 Prozent aller Eingriffe das Unterlid. Auch Männer lassen sich zunehmend die Unterlider straffen, um jugendlicher und dynamischer zu wirken. Sie machen immerhin rund ein Viertel der Unterlidpatienten aus.

Zu viel Haut und zu viel Fett

Die Technik, die bei einer Unterlidstraffung angewendet wird, hängt entscheidend vom Ausgangsbefund ab. Liegt ein reiner Hautüberschuss, eine Vorwölbung von Augenhöhlenfettgewebe oder eine Kombination von beidem vor? Manchmal ist es zusätzlich zu einer altersbedingten Erschlaffung des Lidbandes gekommen. Die Lidbanderschlaffung ist dafür verantwortlich, dass das Unterlid etwas tiefer hängt. „Der Alterungsprozess läuft rund um das Auge nicht homogen ab, erklärt Prof. Hübner, „er kann die betreffenden Strukturen unterschiedlich erfassen.“ So ist es zu erklären, dass der Alterungsprozess rund ums Auge sehr individuell von statten geht. Liegt ein reiner Hautüberschuss vor, verläuft die Schnittführung zur Straffung direkt unterhalb der Wimpernreihe. Da das Unterlid extrem empfindlich auf eine vertikaler Spannung reagiert, darf der Operateur keinesfalls zuviel Haut wegnehmen, sonst kommt es zu dem berüchtigten „Triefauge“. Ist jedoch ein reiner Fettgewebsüberschuss für die störenden „Tränensäcke“ verantwortlich, wird das Fettgewebe durch einen Zugang über die Bindehaut von der Lidinnenfläche – also ohne äußere Hautschnitte – entfernt oder umgelagert. Liegt eine Mischform vor, ist sowohl zuviel Haut als auch zuviel Fett vorhanden, entscheidet der Operateur über die Operationstechnik je nachdem was überwiegt. Handelt es sich um einen geringen Hautüberschuss, so kann dieser beim Zugang über die Bindehaut durch eine anschließende Hautstraffung mittels Laser oder chemischer Straffungsverfahren beseitigt werden. Bei einem deutlichen Hautüberschuss und Fettgewebsvorfall wird über einen Hautschnitt gestrafft.

Kleiner Eingriff, große Wirkung

Die Korrektur der Unterlider verlangt vom Operateur viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl, um optimale Resultate zu erzielen. Die Operation verläuft in der Regel unter örtlicher Betäubung. In der Folge kann es zu Schwellungen und Blutergüssen kommen, die nach ein bis zwei Wochen abklingen. Nach etwa einer Woche werden die Fäden gezogen. „Die Straffung der Unterlider hat auf den Gesamtausdruck des Gesichtes eine phänomenale Wirkung“, beschreibt Prof. Hübner das Resultat. Man sieht frisch und erholt und um viele Jahre verjüngt aus. Bei der Auswahl des Arztes sollten die Patienten unbedingt darauf achten, dass sie es mit einem erfahrenen Chirurgen zu tun haben, der sowohl mit den vergleichsweise komplizierten Aufbau der Lidregion wie auch mit ihren Erkrankungen und den darauf ausgerichteten speziellen Operationstechniken vertraut ist.

GÄCD: Größter interdisziplinärer Fachverband für Ästhetische Chirurgie in Deutschland

Die GÄCD vereint als einziger Fachverband für die einzelnen Indikationen in der Ästhetischen Chirurgie die jeweiligen Fachärzte unter ihrem Dach. Dabei handelt es sich um folgende Fachbereiche mit Spezialisierung auf Ästhetische Chirurgie innerhalb ihrer jeweiligen Fachgebiete:

Die verschiedenen Facharztgruppen bleiben dabei auf ihr Fachgebiet beschränkt, mit klarer Definition, welche ästhetischen Eingriffe in welche der einzelnen Facharztgruppen gehört.

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