Presse-Details

Wirbel um Tattoo und Piercing-Entfernungen

Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschlands e.V. appelliert an Eigenverantwortung

Bad Soden, 15. August 2006 - Der Supersommer gewährt tiefe Einblicke und so lässt die knappe Bekleidung neben sonnengebräunter Haut noch manch anderen Schatz zur Geltung kommen: Tätowierungen und Piercings stehen nach wie vor hoch im Kurs, auch wenn einige Vertreter, wie das so genannte „Arschgeweih“, langsam aus der Mode kommen. Vor leichtfertigem Umgang bei Auswahl und Stechen des Körperschmucks warnt die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschlands: „Entscheidet man sich nach reiflicher Überlegung für eine Tätowierung oder ein Piercing ist es wichtig, sich von einem medizinischen Experten betreuen zu lassen“, rät Dr. Matthias Gensior, Vorstandsmitglied und Sekretär der GÄCD. Wird nämlich stümperhaft oder unsauber gearbeitet, sind die Folgen am eigenen Körper spürbar. Und in Zukunft können dem Betroffenen nicht nur die körperlichen Folgen richtig wehtun: Nach Wunsch der Bundesregierung sollen künftig nicht nur die Eingriffe, sondern auch die möglichen Folgen aus eigener Tasche bezahlt werden. Das Argument: Die Behandlung verunglückter Tätowierungen oder Piercings belasten Krankenkassen und Steuerzahler, obwohl es sich um Eingriffe handelt, die keine medizinische Indikation haben. Deshalb handele es sich bei Tätowierungen, Piercings oder Schönheitsoperationen um selbst verschuldete Behandlungsbedürftigkeiten. „Jeder sollte genug Eigenverantwortung besitzen und sich nicht vorsätzlich gefährden“, betont Dr. Gensior. Denn: „Wird der entsprechende Eingriff von einem seriösen Anbieter vorgenommen, ist das Risiko gering.“ Der dringende Appell der Mediziner: Nicht in erster Linie auf den Preis, sondern vor allem auf Hygiene und eine fachmännische Durchführung mit anschließender Nachsorge zu achten.

Werden diese Vorsichtsmaßnahmen bei Auswahl und Ausführung eines kosmetischen Eingriffs beachtet, müssen in der Regel weder die Kassen noch die Privatpersonen zur Kasse gebeten werden.

Zurück zum Presse-Archiv

Telefon

+49 30 740 744 760

Geschäftsstelle

Stromstraße 4 | 10555 Berlin
Mo-Fr von 9 bis 13 Uhr

Wir nutzen Cookies, um die verschiedenen Funktionen dieser Website bereitzustellen, um Einblicke in das Verhalten der Besucher auf unserer Website zu gewinnen, um Nachrichten auf sozialen Medien zu teilen und um unser Angebot zu verbessern sowie zu personalisieren. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung dieser Cookies zu.