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Patientenpass: Meilenstein der Ästhetischen Chirurgie

Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschlands e.V. bietet hohen Patientenschutz

Mannheim, 07. September 2006 - Der Sommer 2006 hatte nicht nur viele Sonnentage, sondern auch zahlreiche strahlend-schöne Menschen im Rahmen der Fußball-WM nach Deutschland geführt: Ob Brasilianer, Puerto Ricaner oder Schweden, die unterschiedlichsten Schönheitsideale waren „zu Gast bei Freunden“.

Schön und jung sein ist Trend, dabei wird der ästhetische Chirurg wird immer häufiger konsultiert um diesen Trend gerecht zu werden. Doch zahlreiche Patienten geraten bei der Suche nach dem richtigen Arzt immer wieder an die falschen Adressen. Leider tummeln sich auch immer mehr unseriöse Schönheitschirurgen auf dem Markt. Die Gefahr, an die Falschen zu geraten, ist groß. Wer hilft? Die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland (GÄCD) setzt mit ihrem Patientenpass einen Meilenstein für den Sicherheitsaspekt der Beauty-Chirurgie: „Mit dem Patientenpass bieten wir ein hohes Maß an Sicherheit. Deutschland ist diesbezüglich bisher ein Entwicklungsland“, sagt Prof. Heinz G. Bull, Präsident der GÄCD. Alleine 2005 hat die Gesellschaft insgesamt über 150.000 Eingriffe vorgenommen. Die Sicherheit zählt hierbei beidseitig. „Der Patientenpass ist für Arzt wie auch Patient ein großer Gewinn“, so der Experte. Die Erfahrungen haben gelehrt: „Patienten sind leider oft noch zu unkritisch, bei der Frage nach Fettabsaugungen, Brust-Operationen oder auch Faltenunterspritzungen“, erläutert Dr. Gerhard Sattler, Vorstandsmitglied der GÄCD. Bei den Faltenunterspritzungen wissen beispielsweise bis zu 70 Prozent der Patienten nicht, welcher Filler ihnen gespritzt wurde. „Mit dem Patientenpass ist es für Arzt und Patient möglich, Eingriffe mit Namen und Stempel des Arztes festzuhalten. Somit ist immer nachvollziehbar, welcher Eingriff vorgenommen wurde und vor allem mit welchen Materialien“, erläutert der Experte.

Patientenpass bald die Norm?

Das diene zum Schutz der Patienten und der Minimierung von späteren Nebenwirkungen. Denn: Bei eintretenden Komplikationen oder normalen Folgebehandlungen liegen dem Arzt alle bisherigen Behandlungen auf einem Blick vor. Der GÄCD-Patientenpass sollte in Deutschland zur Norm werden: „Mittlerweile beteiligen sich vier Firmen, die hochwertige Filler herstellen, an der Aktion und geben Ärzten den Pass an die Hand, damit Patienten ein möglichst hohes Maß an Sicherheit erhalten“, so Dr. Sattler.

Faltenunterspritzung ist chirurgischer Eingriff

Der Aufklärungsbedarf ist immens, denn Knötchenbildungen, Schwellungen und Rötungen sind nur harmlose, mögliche Folgen einer Unterspritzung. „Ich kann nur vor einem allzu lapidaren Umgang mit so genannten „Lunch-Time“-Unterspritzungen warnen. Das Unterfüttern von Falten ist ein dermatologisch-chirurgischer Eingriff. Niemand würde ja auch unüberlegt ein Antibiotikum oder Kortison einnehmen, so wie aktuell Filler gespritzt werden“, warnt Prof. Bull. Außerdem: Die aktuelle Gesetzeslage erlaube es auch nur approbierten Ärzten und Heilpraktikern zu unterspritzen . Die GÄCD erarbeitet gerade ein Sicherheitsprofil für das Unterspritzen von Fillersubstanzen: „Hier wird aufgelistet, für welche Indikation, welches Material geeignet ist. Der Katalog erscheint in Kürze, um die Nebenwirkungsrisiken zum Schutz des Patienten zu minimieren“, so der Experte. Bei den vielen Fillern kann die GÄCD den Patienten nur eine Empfehlung geben: Der Anstieg von Eigenfett-Unterspritzungen wäre wünschenswert, weil hier die Nebenwirkungen am geringsten seien. „Ansonsten gibt es keine Langzeitstudien für Filler“, so der Expertenrat.

GÄCD: Größter interdisziplinärer Fachverband für Ästhetische Chirurgie in Deutschland

Die GÄCD vereint als einziger Fachverband für die einzelnen Indikationen in der Ästhetischen Chirurgie die jeweiligen Fachärzte unter ihrem Dach. Dabei handelt es sich um folgende Fachbereiche mit Spezialisierung auf Ästhetische Chirurgie innerhalb ihrer jeweiligen Fachgebiete:

Die verschiedenen Facharztgruppen bleiben dabei auf ihr Fachgebiet beschränkt, mit klarer Definition, welche ästhetischen Eingriffe in welche der einzelnen Facharztgruppen gehört.

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