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Alles glatt vor Festtagen?

Im Dezember ist Hochsaison für Botox und Co.

Bad Soden, 24. November 2008 - Wie jedes Jahr sind die Terminbücher der Ärzte, die Botox, Hyaluronsäure und Co. anbieten, in den Wochen vor Weihnachten und Silvester voll. Häufig ist kein Termin zu erhalten – weder in Hamburg, noch in Berlin, Düsseldorf oder München. In der Vorweihnachtszeit findet ein regelrechter Ansturm auf die Fachärzte statt, mit dem Wunsch, kurzfristig an den Festtagen möglichst „schön glatt“ zu sein. Denn das Interesse der Deutschen an ästhetisch-plastischer Chirurgie ist nach wie vor ungebrochen. Aus der aktuellen Mitgliederbefragung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (GÄCD) geht deutlich hervor, dass die Anzahl der Faltenbehandlungen bei Frauen nach wie vor steigt: auf 93.600 Behandlungen im Jahr 2007. Gerade jetzt warnen die Experten der GÄCD, nicht unkritisch bei der Frage nach Faltenunterspritzungen und Anwendern zu sein. „Wir dürfen keine Handlager für den schnellen Schönheits-Kick sein“, so Prof. Dr. Heinz G. Bull, Präsident der GÄCD.

Faltenunterspritzung ist dermato-chirurgischer Eingriff

Die Pflicht zur Aufklärung bei den Patienten zum Thema Faltenunterspritzung ist immens, denn Knötchenbildungen (Granulome), Schwellungen und Rötungen sind nur die harmlosesten möglichen Folgen einer Unterspritzung. „Wir können nur vor einem allzu lapidaren Umgang mit Faltenunterspritzungen warnen. Das Ausgleichen von Falten ist ein dermatologisch-chirurgischer Eingriff. Niemand würde ja auch ein Antibiotikum oder Kortisonpräparat unüberlegt einnehmen, so wie leider häufig Filler gespritzt werden“, warnt Prof. Bull. Außerdem: Die aktuelle Gesetzeslage erlaubt es grundsätzlich auch nur approbierten Ärzten, ihrem Fachgebiet entsprechend zu unterspritzen.

Mehr als 120 Produkte bietet der rasant wachsende, extrem umsatzstarke Markt für Faltenunterspritzung. Leider sind diese Faltenprodukte keine verschreibungspflichtigen Medikamente, sondern nur so genannte CE-zertifizierte Medizinprodukte (in den meisten Fällen sogar ohne medizinische Grundlagenforschung). Empfohlen werden seitens der GÄCD ausschließlich resorbierbare Materialien, d.h. Filler, die abbaubar sind, z.B. Hyaluronsäure – im Gegensatz zu den permanenten Fillern, wie Silikon und andere.

Wer operiert was – Fachärzte und ihr Betätigungsfeld

Im Sinne des Patienten postuliert die GÄCD eine so genannte Fachbezogenheit der regional tätigen – also organbezogenen – Chirurgen. Das heißt konkret, dass sie eine Spezialisierung fordert, deren Basis immer eine fachbezogene Ausbildung in der ästhetischen Chirurgie sein muss. „Diese Empfehlung orientiert sich an den Vorgaben der Ärztekammern sowie unserer Satzung, nach denen ein Facharzt sich nur in seinem Fachgebiet betätigen darf“, so Prof. Bull. Dies würde die Suche des Patienten nach einem kompetenten und seriösen Arzt zukünftig enorm erleichtern und kanalisieren. Die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland gibt auf ihrer Internetseite eine Empfehlung, welche Facharztgruppen bezüglich einer speziellen Maßnahme gewählt werden sollten.


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GÄCD - Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.

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