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Nase und Busen gibt's bei uns nicht zum Schulabschluss

GÄCD: Keine ästhetischen Operationen bei Jugendlichen in Deutschland

Bad Soden, 22. April 2008 - „In den USA ist die Brust zum Highschool-Abschluss oder die gerade Nase zu Weihnachten bei Jugendlichen kein seltenes Geschenk“, weiß Prof. Heinz G. Bull, Präsident der GÄCD (Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.), der auf vielen internationalen Kongressen zu Hause ist. Doch die Parallele sieht er in Deutschland nicht: „Hier ist die ästhetische Chirurgie im Aufschwung, aber nicht bei Minderjährigen, diese angebliche Zunahme ist nicht belegbar. Ich kann diesen Hype nicht nachvollziehen“, so Prof. Bull. Der politische Wirbel, wonach ästhetische Eingriffe bei Minderjährigen verboten werden sollen, ist für den Experten nicht nachvollziehbar, da dann auch notwendige Operationen, wie die Ohrmuschelkorrektur oder die Behebung der Lippenkiefergaumenspalte kaum möglich sind. Diese Meinung will der Gesichtschirurg auch am Mittwoch bei einer Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags vertreten. „Es gibt bereits bei Verbänden und Ärztekammern die Selbstverpflichtung der Ärzte, reine – also ästhetische - Schönheitsoperationen an Kindern und Jugendlichen nicht durchzuführen“, sagt Prof. Bull. Laut Medienberichten und auch Aussagen des SPD-Gesundheitspolitikers Karl Lauterbach sollen mehr als 100.000 Patienten im Jahr unter dem 20. Lebensjahr operiert werden, diese hohe Zahl können die medizinischen Experten der GÄCD nicht verifizieren. „Wir operieren zirka 2.200 Jugendliche ausschließlich in der Indikation Ohrenanlegen“, so Prof. Bull, „und die GÄCD als größter interdisziplinäre Verband für ästhetische Chirurgie in Deutschland ist sicherlich ein Indikator für seriöse Zahlen.“ Ein ganz klares Statement gegen Brustvergrößerungen oder auch Fettabsaugungen bei Minderjährigen, denn „der Körper hat sich ist noch nicht fertig entwickelt. Solche Eingriffe werden von uns grundsätzlich abgelehnt. Wenn ein Arzt bei diesen Indikationen operiert, sollte der Patient stutzig werden“, rät Prof. Bull.

Weitere Infos unter: www.gacd.de / Infotelefon: 06196 - 65 24 923


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GÄCD - Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.

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