Presse-Details

Falten adé - Filler salut

Welche Mittel und Methoden verwirklichen den Traum von jugendlicher Haut?
Der neue Arbeitskreis „Filler“ schafft Klarheit.

Bad Soden, 26. Februar 2009 – Etwa 105.500 Faltenbehandlungen bundesweit verzeichnet die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) in ihrer aktuellen Jahresstatistik. Das ist ein Zuwachs von über 22 % im Vergleich zum Vorjahr[1]. Auch die Pharmaindustrie verzeichnet weiterhin ein Umsatz-Plus im Bereich der Faltenfüllung, den sogenannten Filler.

Die weltweiten Wachstumsraten von Hyaluronsäurepräparaten und Botulinumtoxin A liegen jährlich bei rund 17 %[2]. „Über 120 Präparate stehen heute den Patienten zur Auswahl, alle haben aber spezifische Vor- und Nachteile“, so Dr. Marianne Wolters, Mitglied der GÄCD und des neuen Arbeitskreises „Filler“, über die Intention des Arbeitskreises, die Patienten noch besser aufzuklären.

Sicherheit durch Wissen

„Die Aufklärung der Patienten soll im Fokus des Beratungsgesprächs sein, auch wenn die Behandlung mit Filler sehr gängig und einfach wirkt“, so Prof. Dr. Heinz G. Bull, Präsident der GÄCD. Eine unsachgemäße Handhabung kann gravierende Folgen für den Patienten haben. Knötchenbildungen (Granulome), Schwellungen und Rötungen sind die harmlosesten Folgen einer nicht korrekt durchgeführten Unterspritzung oder eines falschen Produktes.

Resorbierbar oder nicht resorbierbar?

Mehr als 120 Produkte bietet der immer noch wachsende, umsatzstarke Markt für Faltenunterspritzung. Leider sind diese Faltenprodukte keine verschreibungspflichtigen Medikamente, sondern nur so genannte CE-zertifizierte Medizinprodukte (in den meisten Fällen sogar ohne medizinische Grundlagenforschung). Empfohlen werden seitens der GÄCD ausschließlich resorbierbare Materialien, d.h. Filler, die abbaubar sind, z.B. Hyaluronsäure – im Gegensatz zu den permanenten Fillern, wie Silikon und andere. Der GÄCD-Arbeitskreis „Filler“ verpflichtet sich zur Aufklärung der Öffentlichkeit: Zu den biologischen Füllmaterialen gehören beispielweise Kollagen und Hyaluronsäure. Vorteil dieser Gruppe von Füllmaterialen ist ihre Verträglichkeit und Unbedenklichkeit. Ein neuer Trend bei der Behandlung mit biologischen Stoffen ist das so genannte „Liquid Lifting“. Hier wird Poly-Milchsäure verwendet und die Ergebnisse der Behandlung haben eine gute Haltbarkeit.

Zu den nicht resorbierbaren Füllstoffen gehört beispielweise Silikon-Öl, das aufgrund seiner Beschaffenheit (nicht resorbierbar) massive Komplikationen auslösen kann. Die GÄCD warnt eindringlich vor der Anwendung. Diese Empfehlung und die vollständigen Erkenntnisse des Arbeitskreises werden auf der Homepage www.gacd.de und auf der diesjährigen Jahrestagung der GÄCD in Köln präsentiert.


[1] Quelle: GÄCD-Jahresstatistik 2007 auf www.gacd.de

[2] Quelle: MERZ-Geschäftsbericht 2007 / 2008 auf www.merz.de/unternehmen/daten_und_fakten

Herausgeber:

GÄCD - Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.

Redaktion / Ansprechpartner:

Medical Consulting Group
Annette Theis
Mörsenbroicher Weg 200
D-40470 Düsseldorf

Telefon: +49 (0) 2 11 / 51 60 45-150
Fax: +49 (0) 2 11 / 51 60 45-209
Email: annette.theis@medical-consulting.de

Zurück zum Presse-Archiv

Telefon

+49 30 740 744 760

Geschäftsstelle

Stromstraße 4 | 10555 Berlin
Mo-Fr von 9 bis 13 Uhr

Wir nutzen Cookies, um die verschiedenen Funktionen dieser Website bereitzustellen, um Einblicke in das Verhalten der Besucher auf unserer Website zu gewinnen, um Nachrichten auf sozialen Medien zu teilen und um unser Angebot zu verbessern sowie zu personalisieren. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung dieser Cookies zu.