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Neuer Online-Service der Schönheitsexperten:

www.fillerwelt.de

Bad Soden, 20. Mai 2009 – Keine andere ästhetische Korrektur wird in Deutschland so häufig durchgeführt wie die Behandlung von Falten. Etwa 105.500 Faltenbehandlungen bundesweit verzeichnet die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) in ihrer aktuellen Jahresstatistik. Das ist ein Zuwachs von über 22 %[1] im Vergleich zum Vorjahr.

Und das Angebot an den sogenannten Filler-Präparaten ist groß. Grund genug für Dr. A. Ziah Taufig, Mitglied des Arbeitskreises Filler der GÄCD, das neue Portal www.fillerwelt.de ins Leben zu rufen. Idee des Portals ist, die Patienten maximal über Produkte und deren Einsatzgebiete aufzuklären und gleichzeitig den Dialog zwischen Arzt und Patient zu schaffen, wenn Probleme nach der Behandlung auftreten. Zusätzlich können Komplikationsanfragen seitens der Patienten an Ärzte gestellt werden. „Über 120 Präparate stehen heute den Patienten zur Auswahl. Wir wollen Statistiken dazu führen, wie Patienten auf Filler reagieren und sie bewerten mit dem Ziel, alle Materialen und ihre spezifische Wirksamkeit zu überprüfen“, so Dr. Taufig.

Sicherheit durch Wissen

„Die Aufklärung der Patienten steht immer im Fokus. Auch wenn die Behandlung mit Filler sehr gängig und einfach wirkt“, so Dr. Taufig. Eine unsachgemäße Handhabung kann gravierende Folgen für den Patienten haben. Knötchenbildungen (Granulome), Schwellungen und Rötungen sind die harmlosesten Folgen einer nicht korrekt durchgeführten Unterspritzung oder eines falschen Produktes.

Hier bietet die Internetseite www.fillerwelt.de auf einen Klick Wissenswertes über Therapien, Einsatz der Produkte, Haltbarkeit und Erfahrungen.

Resorbierbar oder nicht resorbierbar?

Mehr als 120 Produkte bietet der immer noch wachsende, umsatzstarke Markt für Faltenunterspritzung. Leider sind diese Faltenprodukte keine verschreibungspflichtigen Medikamente, sondern nur so genannte CE-zertifizierte Medizinprodukte (in den meisten Fällen sogar ohne medizinische Grundlagenforschung). Empfohlen werden seitens der GÄCD ausschließlich resorbierbare Materialien, d.h. Filler, die abbaubar sind, z.B. Hyaluronsäure-Präparate – im Gegensatz zu den permanenten Fillern, wie Silikon und andere. Der GÄCD-Arbeitskreis „Filler“ verpflichtet sich zur Aufklärung der Öffentlichkeit: Zu den biologischen Füllmaterialen gehören beispielweise Kollagen und Hyaluronsäure. Vorteil dieser Gruppe von Füllmaterialen ist ihre Verträglichkeit und Unbedenklichkeit.

Zu den nicht resorbierbaren Füllstoffen gehört beispielweise Silikon-Öl, das aufgrund seiner Beschaffenheit (nicht resorbierbar) massive Komplikationen auslösen kann. Die GÄCD warnt eindringlich vor der Anwendung. Diese Empfehlung und die vollständigen Erkenntnisse des Arbeitskreises werden auf der diesjährigen Jahrestagung der GÄCD in Köln präsentiert.

Anlage: Fact Sheet – Methoden zur Faltenbehandlung


[1] Quelle: GÄCD-Jahresstatistik 2007 auf www.gacd.de

Herausgeber:

GÄCD - Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.

Redaktion / Ansprechpartner:

Medical Consulting Group
Annette Theis
Mörsenbroicher Weg 200
D-40470 Düsseldorf

Telefon: +49 (0) 2 11 / 51 60 45-150
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